Curly Girl Methode: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Anfänger

Curly Girl Methode: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Anfänger

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Die Curly Girl Methode ist eine Pflegeroutine für natürlich lockiges oder welliges Haar. Sie verbindet sanfte Reinigung, Pflege und Styling, um die vorhandene Haarstruktur zu unterstützen. Für den Einstieg brauchst du keinen Schrank voller Produkte: Ein Reinigungsprodukt, eine Spülung und ein Stylingprodukt reichen als Ausgangspunkt.

Entdecke unsere Auswahl an Produkten für die Curly-Girl-Routine und prüfe bei der Zusammenstellung deiner Routine die Inhaltsstoffe und Anwendungshinweise der einzelnen Produkte.

Diese Anleitung für Anfänger erklärt Co-Wash und Low-Poo und führt dich durch die einzelnen Schritte. Passe sie an deine Haare und deine Kopfhaut an. Die Methode kann vorhandene Wellen und Locken betonen, macht aus von Natur aus glattem Haar aber keine Locken.

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Lockiges Haar

Haben Sie schon einmal die Curly-Girl-Methode ausprobiert?
Ja, ich habe gerade erst damit angefangen, sie anzuwenden
Ja, ich wende die Methode schon lange an
Ich habe sie ausprobiert, aber sie hat mir nicht gefallen
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Nein, das ist nichts für mich

Was ist die Curly Girl Methode?

Die Curly Girl Methode, kurz CGM, kombiniert eine schonende Pflegeroutine mit Techniken wie Scrunchen und Lufttrocknen. Klassische Varianten verzichten auf Sulfate und Silikone. Viele Menschen passen diese Regeln jedoch an ihre Produkte und den Reinigungsbedarf ihrer Kopfhaut an.

Betrachte die Methode als Ausgangspunkt zum Ausprobieren. Es gibt keine Routine, die zu allen Lockentypen passt. Juckreiz oder Produktrückstände musst du nicht hinnehmen, um die Methode einzuhalten.

Welche Produkte brauchst du für die Curly Girl Methode?

  • Reinigung: ein mildes Shampoo, häufig Low-Poo genannt, oder ein speziell zum Co-Washing entwickelter Cleansing Conditioner.
  • Spülung: eine leichte Textur für schnell beschwerte Wellen, bei Bedarf eine reichhaltigere Pflege für trockene Längen.
  • Styling: Gel für Halt, Schaum für ein leichteres Ergebnis oder eine kleine Menge Lockencreme. Du brauchst nicht alle drei.
  • Ein weiches Tuch: ein glattes Baumwoll-T-Shirt oder ein geeignetes Mikrofasertuch zum vorsichtigen Abtupfen.

„Curly Girl approved“ beschreibt in der Regel, dass ein Produkt zu einer bestimmten Auslegung der Methode passt. Es ist kein allgemeines Sicherheitssiegel. Auch ein silikon- oder sulfatfreies Produkt kann für deine Haare ungeeignet sein. Entscheidend sind die gesamte Rezeptur und das Ergebnis.

Entdecke unsere Produkte für lockiges Haar und Low-Poo-Shampoos. Prüfe die Anwendungshinweise und Inhaltsstoffe des jeweiligen Produkts; innerhalb einer Kollektion müssen nicht alle Produkte denselben Kriterien entsprechen.

Co-Wash oder Low-Poo?

Beim Co-Washing reinigst du mit einer Spülung, die dafür entwickelt wurde. Eine gewöhnliche Pflegespülung ist nicht automatisch ein geeigneter Kopfhautreiniger. Low-Poo bezeichnet ein milderes Shampoo und meint in Curly-Girl-Routinen häufig eine sulfatfreie Variante. Beide Ansätze müssen Talg, Schmutz und Stylingreste entfernen können.

Fühlen sich deine Ansätze nach dem Co-Washing fettig oder deine Haare schwer an, probiere ein Shampoo. Du kannst je nach Bedarf auch wechseln. Mehr dazu liest du in unserem Co-Wash-Ratgeber.

Silikone, Sulfate und Alkohol richtig einordnen

Ein Inhaltsstoff wird nicht automatisch schädlich, weil die Methode darauf verzichtet. Wie stark ein Shampoo reinigt, hängt von der gesamten Formulierung ab. Silikone können die Kämmbarkeit und das Haargefühl verbessern; für manche Rückstände ist eine passende Reinigung nötig.

Auch Alkohol ist nicht gleich Alkohol. Fettalkohole wie Cetyl Alcohol und Stearyl Alcohol werden häufig in Spülungen eingesetzt. Sortiere ein Pflegeprodukt deshalb nicht allein wegen des Wortes „Alcohol“ aus.

Curly Girl Methode: Anleitung in sechs Schritten

1. Kopfhaut reinigen

Mache deine Haare gründlich nass. Verteile das Reinigungsprodukt auf der Kopfhaut, massiere es mit den Fingerspitzen ein und spüle sorgfältig aus. Halte dich an die Produktanleitung. Bei starken Ablagerungen brauchst du eine Reinigung, die diese entfernt. Ein vorgeschriebener „Final Wash“ mit einem bestimmten Inhaltsstoff ist nicht für alle nötig.

Locken waschen

2. Pflegen und vorsichtig entwirren

Gib Spülung vor allem in die Längen und Spitzen. Entwirre das nasse Haar abschnittsweise mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm, solange die Spülung noch im Haar ist. Beginne an den Spitzen und arbeite nach oben. Spüle nach Anleitung aus; Leave-in-Produkte werden entsprechend ihrer Anwendungshinweise verwendet.

3. Wenig Stylingprodukt auftragen

Verteile Gel, Schaum oder Lockencreme je nach Produkt in nassem oder feuchtem Haar. Starte besonders bei feinem Haar mit einer kleinen Menge. Mehr Produkt bedeutet nicht automatisch schönere Locken. Wird das Ergebnis klebrig oder schwer, verwende beim nächsten Mal weniger oder eine leichtere Textur.

Lockenstyling

4. Locken durch Scrunchen formen

Lege die Spitzen in deine Handflächen und drücke sie sanft Richtung Ansatz. Dieses Kneten heißt Scrunchen und hilft vorhandenen Wellen und Locken, sich zu bündeln. Ziehe dabei nicht an den Haaren und vermeide es, dieselben Strähnen ständig auseinanderzuziehen.

5. Wasser abtupfen oder Plopping ausprobieren

Tupfe überschüssiges Wasser ab, ohne zu rubbeln. Beim Plopping liegen die Locken locker in einem T-Shirt oder geeigneten Tuch oben auf dem Kopf. Probiere es kurz aus und beobachte das Ergebnis. Werden die Ansätze platt oder die Locken verformt, lass diesen Schritt weg. Du musst nicht mit eingewickeltem, nassem Haar schlafen.

6. Trocknen und gegebenenfalls den Gel-Cast lösen

Lass deine Haare an der Luft trocknen oder nutze einen Diffusor mit niedriger Temperatur und sanftem Luftstrom. Berühre sie währenddessen möglichst wenig. Manche Gele bilden eine feste Hülle, den Gel-Cast. Knete diese erst sanft aus, wenn die Haare vollständig trocken sind. Ein Cast beim Trocknen ist etwas anderes als dauerhaft klebrige Produktreste.

Definierte Locken

Die Routine an deinen Haartyp anpassen

Feines oder welliges Haar braucht oft leichtere Pflege und häufigere Shampoowäschen als kräftige Locken. Bei engen Locken kann das Arbeiten in Abschnitten hilfreich sein. Neben der Haarstruktur zählen auch die Kopfhaut, Sport, Stylingprodukte und deine Vorlieben.

Ändere jeweils nur einen Punkt, etwa die Spülungsmenge oder das Stylingprodukt. So kannst du über mehrere Haarwäschen besser erkennen, was dir hilft.

Locken zwischen den Haarwäschen auffrischen

Feuchte bei Bedarf einzelne Strähnen leicht an und knete sie vorsichtig. Ergänze nur dann etwas Stylingprodukt, wenn es nötig ist. Eine lockere Hochsteckfrisur oder ein locker geflochtener Zopf kann nachts helfen, Verfilzungen zu reduzieren. Ein glatter Kissenbezug oder eine bequeme Schlafhaube ist eine weitere Möglichkeit; beides ersetzt weder Reinigung noch Pflege.

Locken stylen

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Tipps von Friseur Lasse Søby

Friseur Lasse Søby

In unserem Interview betont Lasse Søby, dass Produkte zum Lockentyp passen sollten. Kleine Mengen in mehreren Schichten sollen ein luftiges Ergebnis ermöglichen. Er beschreibt außerdem das Schneiden gestylter Locken im trockenen Zustand, um ihre Form und Sprungkraft einzuschätzen, mit Techniken wie Curl by Curl Cut, Rezö Cut und Deva Cut. Besprich mit deinem Friseur, welche Vorgehensweise zu deinen Haaren passt.

Häufige Fragen zur Curly Girl Methode

Wie oft solltest du deine Haare waschen?

Es gibt keinen festen Wochenplan. Wasche nach Bedarf und berücksichtige Talg, Schweiß und Stylingreste. Wirken die Haare belegt oder stumpf, kann eine gründlichere Reinigung sinnvoller sein als noch mehr Spülung.

Darfst du deine Locken bürsten?

Schonendes Entwirren gehört zur Lockenpflege. Viele verwenden dafür Finger oder einen grobzinkigen Kamm im nassen Haar mit Spülung. Bürsten im trockenen Haar kann die Lockenbündel auflösen und das Styling verändern. Wähle ein Werkzeug, mit dem du Knoten ohne Ziehen lösen kannst.

Was tun bei Juckreiz oder fettigem Ansatz?

Betrachte das nicht als notwendige „Entgiftungsphase“. Spüle gründlich, überprüfe die Produkte und reinige nach Bedarf. Setze ein Produkt ab, wenn es deine Kopfhaut reizt. Bei anhaltendem Juckreiz, Rötungen oder Schuppen solltest du ärztlichen Rat einholen, statt die Stylingregeln zu verschärfen.

Brauchst du eine Haarmaske?

Eine Maske ist optional. Nutze sie, wenn deine Längen davon profitieren, und beachte die Anwendungshinweise. Reichhaltige Pflege kann feines Haar beschweren. Passe Menge und Häufigkeit an, anstatt bei jeder Wäsche automatisch eine Maske einzuplanen.

Haarpflege

Wann siehst du Ergebnisse?

Das Styling kann schon nach der ersten Wäsche anders aussehen. Eine passende Routine zu finden, kann aber mehrere Versuche erfordern. Es gibt weder einen garantierten Zeitraum noch ein Versprechen auf dauerhaft frizzfreie Locken. Behalte die Schritte, die dir helfen, und passe die anderen an.

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